Liebe Leserinnen und Leser,
im Jahr 1986 entstand eine Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.Jedes Jahr entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem das Friedenslicht. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das Licht von dort aus weiter – nach Europa und darüber hinaus in viele Länder der Welt – bis hin in unsere Kirchen und Wohnzimmer.Frieden ist zu einem großen Sehnsuchtsthema geworden. Über 80 % der jungen Menschen in unserem Land, so eine neue Studie, haben Angst vor Krieg und sorgen sich um Spaltung und Feindseligkeit zwischen Menschen.
Nicht nur bei uns in Europa sind Krieg und Polarisierung heimisch geworden, auch im und um das Geburtsland Jesu leuchten Bombenfeuer auf und stürzen Menschen ins Leid und den Tod.
Die Geburt Jesu mitten hinein in die Not und Finsternis der Welt ist ein Hoffnungsschimmer. Gottes Zuwendung ist immer da, selbst wenn die Umstände schwierig scheinen. Auch wenn die Welt manchmal dunkel ist, Gottes Menschwerdung ist das Licht, das unerschütterlich für dich brennt. Sie lehrt uns die Perspektive der Schwächsten einzunehmen und das Miteinander zu stärken. An der Krippe haben Hass und Herrschsucht keinen Platz.Daran wollen wir in Messen und Gottesdiensten erinnern. Wir freuen und auf Ihr Mitfeiern und wünschen Ihnen, dass dieses Licht von Weihnachten auch bei Ihnen ankommt – mit oder ohne Kerze.
Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete und friedvolle Weihnachtszeit und Gottes reichen Segen für das neue Jahr.
Ihre Pfarrer
Heinrich Arweck
Evangelisch-Lutherische Pfarrei Ammersricht-Hirschau
Helmut Brügel
Katholische Pfarreien Schnaittenbach und Kemnath a.B.
Stefan Fischer
Evangelisch-Lutherische Pfarrei Ammersricht-Hirschau
Johann Hofmann
Katholische Pfarreien Hirschau und Ehenfeld
Michael Jakob
Katholische Pfarrei St. Konrad Amberg
Christian Preitschaft
Katholische Pfarreien Gebenbach und Ursulapoppenricht