"Gemeinsam anders" lautet der Slogan der Pfarrei Ammersricht-Hirschau. Frei nach dem Motto haben beide Gemeinden gemeinsam einen anderen Gottesdienst gefeiert am vergangenen Sonntag. Nicht in der Kirche, sondern im Gemeindehaus. Mit Klavier statt Orgel. Ohne Kirchenbänke und langer monologisierender Predigt, dafür aber mit Kaffee und Keksen während des Gottesdienstes.
Die neue Dekanin des Dekanatsbezirks Cham-Sulzbach-Rosenberg-Weiden, Ulrike Dittmar, war dazu nach Hirschau gekommen, auch um sich vor Ort vorzustellen und Mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
Es wurden Impulse gegeben, die dann in Gesprächen am Tisch zu regem Austausch geführt haben. "Das Reich Gottes ist wie ein Land in dem immer Frühling ist", spielte sie auf ein Lied von Soffie an, das eine Konfirmandin ihr vorgespielt hatte.
Die Mitfeiernden sichten nach den Spuren des Reiches Gottes in ihrer Erfahrungswelt.
Das volle Gemeindehaus spiegelte das Interesse an "anderen" und neuen Formaten. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Vertrauensmann Ulrich Gerlach bei der Dekanin für diese auch andere aber besondere Form die Pfarrei kennenzulernen.